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Autorenprofil
geburtsjahr:
1947
geburtsort:
Uetersen
beruf:
Dipl.-Psychol.; Psychol. Psychotherapeut
Interview
Wen wollten Sie schon immer mal treffen?
Im Grunde keinen besonderen Menschen, denn ich finde die Menschen, mit denen ich zu tun habe, ungeheuer interessant, anregend und menschlich. Und wenn ich mich für einen entscheide, dann [ent-] scheide ich mich letztlich immer gegen andere.
Welche Autorin beziehungsweise welcher Autor haben Sie wie beeinflusst?
Da ich viel Krimis lese, Sjöwall und Wahlöö. Und, aber erst ziemlich spät, Goethe - ein paar seiner kurzen Gedichte.
Welches Buch hat Sie wie beeinflusst?
Das waren eher Fachbücher - über Konstruktion von Wirklichkeiten. Z.B. das Buch von und über Heinz von Foerster mit dem schönen Titel „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“.
Wie sehen Sie die Zukunft der Literatur?
Gute Bücher und gute Geschichten wird es immer geben. Einfach weil Menschen unverbesserliche Geschichtenerzähler und Geschichtenliebhaber sind.
Mit welchem Satz würden Sie gerne zitiert werden?
“Es sind unsere kleinen (oder größeren) Macken, die unsere Individualität ausmachen.“
Was denken Sie, inwiefern das Internet die Literatur beeinflusst?
Keine Ahnung. Ich denke, dass der Einfluss sich weniger auf das Schreiben selber als vielmehr auf die Verbreitung auswirken wird. Und hoffentlich nicht auf die Vereinheitlichung.
Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des Lebens?
Der Sinn des Lebens ist einfach der, den wir ihm geben. Und das kann für jeden ein anderer sein. Und diese Vielfalt gilt es zu respektieren, glaub ich.
Wie soll man sich später an Sie erinnern?
So, wie man es will. Ich bin dann ja nicht mehr da.
Wer ist Ihre Lieblings Romanfigur?
Da habe ich keine. Oder ich habe wechselnde. Und ich liebe Cartoons - wie den unnachahmlichen Hägar.
Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten, was würden Sie tun?
Ich würde sie verschenken und weiter in der Gegenwart leben.
Was wollten Sie schon immer mal sagen?
Das Leben ist menschlich - und das heißt, wir Menschen sollten uns ein wenig mehr vom Größen- und Kontrollwahn befreien und uns auf unser Mensch- oder Menschlich-Sein besinnen.
Nennen Sie uns Ihr Lieblingsbuch:
Die gesammelten Werke von Hägar, dem Schrecklichen.
Nennen Sie uns Ihren Lieblingsfilm:
Wüsste ich nicht genau zu sagen. Einer ist nach wie vor „Der Clou“ und ein anderer „Bullitt“.
Nennen Sie uns ein gutes Lebensmotto:
Lebe dein Leben, denn es ist das einzige, das du hast - jedenfalls soweit wir bisher wissen. Und das gilt einfach auch für die Mitmenschen.
Nennen Sie uns Ihr Lieblingszitat:
Life flows on, within you and without you

